Mein erstes TYPO3 Camp

Weiß auf grün: ein WordPress-Geek auf dem Typo3 Camp Berlin 2026
Lesedauer: 2 Minuten

Am Freitag und Samstag war ich auf meinem allerersten TYPO3 Camp in Berlin. Als WordPress-Mensch war das für mich ein kleiner Ausflug in eine andere CMS-Welt.

Ich war ein klein wenig besorgt, wie mich die Community aufnehmen würde und dass ich dort niemanden kennen würde, aber die Sorge war absolut unbegründet. Die TYPO3-Community war super offen und herzlich und hat mich mit offenen Armen aufgenommen – und es hatte wohl auch schon die Runde gemacht, dass sich jemand von WordPress aufs Camp verirrt hatte.

Besonders schön war es, bekannte Gesichter wie die von undkonsorten wiederzusehen und vor allem viele neue Menschen kennenzulernen.

Auch bei dem Camp war KI eines der großen Themen. Für mich war es spannend zu sehen, wie sich die TYPO3-Community damit beschäftigt, und dabei selbst einiges Neues zu lernen.

Was ich auf dem TYPO3 Camp gelernt habe:

  • Die TYPO3-Community ist sehr offen und respektvoll
  • Barrierefreiheit wird großgeschrieben.
  • Die Govermence-Themantik wird bei Typo3 besser gelöst als bei WordPress
  • WordPress speichert Daten nur in einer Zeile ab, anders als bei TYPO3 (wurde mir gleich mehrfach mitgeteilt 😅).

Am meisten interessiert haben mich aber die Sessions zur digitalen Barrierefreiheit. Zum Beispiel von Sebastian Jensen und Philip Tautz zum Thema Barrierefreiheit im neuen Governence Editor und Philipp Wahle zum Thema Barrierefreiheit in agilen Web-Projekten. Außerdem fand ich es toll, mich mit dem Accessibility-Team von TYPO3 zu vernetzen.

Vortrag „Webdesign für Legasthenie“

Ich durfte auch selbst einen Vortrag zum Thema „Webdesign für Legasthenie“ halten, bei dem es auch eine rege Beteiligung gab. Die Folien dazu findest du im Anhang.

Werde ich nun zu Typo3 wechseln?

Vermutlich erstmal nicht, dafür bin ich schon zu lange in WordPress involviert. Aber ich fand es spannend mal eine andere CMS-Community zu treffen und zu sehen wie sie Dinge lösen und wie sie strukturiert sind. Ich glaube, dass wir viel von einander lernen können und das ein Austausch zwischen den Community wichtig ist.

Vielen Dank an alle, die das Camp organisiert und mit ihren Beiträgen und Gesprächen bereichert haben. Es war schön, mal über den WordPress-Tellerrand zu schauen, und ich komme nächstes Jahr sicher wieder!

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